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Commit-Wortmarke und einige sehr kleine Bilder von Gebäuden, Aktionen und Personen aus dem Vereinsleben

Bildung ohne Hindernisse – Volkshochschule Mainz unterzeichnet Vereinbarung für mehr Barrierefreiheit

Die Herstellung von Barrierefreiheit und somit die Teilhabe an (Weiter-) Bildungsangeboten ist das erklärte Ziel der  zwischen der Volkshochschule Mainz, der Gebäudewirtschaft Mainz und den rheinland-pfälzischen Organisationen und Selbsthilfegruppen behinderter und chronisch kranker Menschen abgeschlossenen Zielvereinbarung. Neben baulichen Maßnahmen sollen vor allem das Personal, aber auch Dozentinnen und Dozenten durch Prozesse der Bewusstseinsbildung für die Belange sowohl behinderter und chronisch kranker, als auch durch den demografischen Wandel unserer Gesellschaft bedingten, immer größer werdenden Anteil an älteren Menschen sensibilisiert werden. Die Vereinbarung ist zunächst auf fünf Jahre angelegt, kann jedoch anschließend um weitere fünf Jahre verlängert werden.

Deutschlandweit ist die Volkshochschule Mainz die erste Weiterbildungseinrichtung, die eine solche Vereinbarung mit den Behinderten- und Sozialverbänden abgeschlossen hat. Die gemeinsam erarbeiteten und festgelegten Maßnahmen und Ziele sollen nun sukzessiv umgesetzt werden. So wird zukünftig stärker auf das „Zwei-Sinne-Prinzip“ geachtet. Hiernach werden Informationen für mindestens zwei der drei Sinne „Hören, Sehen, Tasten“ zugänglich gemacht, um eine weit reichende Barrierefreiheit zu ermöglichen. Neben der allgemeinen barrierefreien Gestaltung beim Neu-, Um- und Ausbau von Gebäuden und der Beachtung der DIN-Standards hinsichtlich Gestaltung visueller Informationen im öffentlichen Raum, aber auch von Leitsystemen, an denen sich blinde und sehbehinderte Menschen orientieren können, gestaltet die VHS auch ihre Internetseiten durchweg barrierefrei. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Dozentinnen und Dozenten werden durch Schulungen und Informationsveranstaltungen auf die Belange behinderter und chronisch kranker Menschen und die Inhalte der Zielvereinbarung hin sensibilisiert. Die Behindertenverbände bieten hierbei Schulungen und Konzepte an.

„In Rheinland-Pfalz haben wir bereits seit Jahren eine gute Tradition mit dem Instrument der Zielvereinbarung“, erklärte Stephan Heym, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe Behinderter Rheinland-Pfalz. „Umso mehr freue ich mich, dass nun auch die Volkshochschule Mainz eine Zielvereinbarung mit uns abgeschlossen hat, um das barrierefreie Angebot und somit die gleichberechtigte Teilhabe an Kursangeboten der VHS Mainz von Menschen mit Behinderungen zu verbessern.“ Die LAG Selbsthilfe hat die Verhandlungen mit der Volkshochschule Mainz federführend für die rheinland-pfälzischen Behindertenverbände koordiniert.

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